Sicheres Arbeiten im Wald

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Sicheres Arbeiten im Wald? – Bist du das erste Mal auf dieser Seite gelandet und weißt noch gar nicht so recht, was TPP eigentlich ist? Dann empfehlen wir Dir erstmal einen Blick auf unsere Startseite oder unsere Beiträge in unserem Blog, auf Instagram, Facebook oder Youtube.

Die meisten Arbeiten bei TPP-Aktionen im Wald sind weitestgehend ungefährlich. Sofern ein paar grundlegende Hinweise eingehalten werden. In diesem Artikel wollen wir noch mal kurz zusammenfassen, welche das sind.

Passende Kleidung ist das A und O

Sicheres Arbeiten im Wald ist nur mit der passenden Kleidung möglich. Wir empfehlen bei jeder Aktion:

  • sicheres Schuhwerk
  • ans Wetter angepasste Arbeitskleidung
  • Arbeitshandschuhe

Geeignete Schuhe sind Wander-, Arbeits- oder Gummistiefel. Waldboden kann nass und matschig sein, es können dornige Äste oder spitze Steine herumliegen.

Was die Kleidung anbelangt, ist es wichtig, dass diese dem Wetter entsprechend ausreichend trocken und warm und trotzdem atmungsaktiv ist und auch bei Belastung nicht allzu schnell kaputtgeht. Außerdem sollte zum Schutz vor Zecken so viel Haut wie möglich bedeckt sein. Markante Farben sind nützlich. Arbeits-, Outdoor oder Forstkleidung bietet diesen Schutz. Erwerben kann man sowas z.B. im Shop von Grube.

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Es geht also weniger darum, besonders gut auszusehen, sondern sich vor Regen und Kälte zu schützen, sich bequem bewegen und arbeiten zu können, seine Haut zu schützen.

Ohne Arbeitshandschuhe macht Waldarbeit nicht wirklich Spaß. Dornen und Harz können unangenehm sein. Insbesondere Handschuhe mit einer dickeren Leder- oder Kunstlederschicht schützen gut.

Bei Aufräumaktionen muss auch mal dorniges Astmaterial geschnitten werden. Wer nicht sowieso schon eine Brille trägt, sollte dabei seine Augen mit einer Schutzbrille schützen.

Wer Probleme mit den Knien hat, sollte bei Pflanzaktionen Knieschoner tragen. Das ist natürlich auch als vorbeugende Maßnahme sinnvoll.

Umsichtige Fortbewegung

Wenn man sich im Wald bewegt, lauert die Gefahr auf allen Seiten. Das heißt man muss einerseits darauf achten, dass man nicht über einen Ast oder eine Wurzel stolpert, andererseits auch immer mal wieder in die Baumkronen schauen, ob nicht irgendwo ein toter Ast hängt, der leicht nach unten fallen kann. Häufig ist man von Dornengebüsch und Bäumen umgeben. Das klingt dramatischer als es ist. Man gewöhnt sich schnell die nötige Aufmerksamkeit an und ist dann auf der sicheren Seite.

Maschineneinsatz nur mit Einweisung oder der entsprechenden Ausbildung

Bei unseren Aktionen kommen unterschiedlichste Maschinen zum Einsatz. Weniger gefährliche Maschinen wie eine Motorsense oder eine motorisierte Pfahlramme können nach kurzer Einweisung und mit passender Schutzausrüstung genutzt werden.

Zum Führen von Motorsägen ist die entsprechende Ausbildung und Schutzausrüstung nötig. Im Falle der Kettensäge ist diese Ausbildung ein Kurs zum richtigen Umgang mit der Maschine, der einen bis mehrere Tage dauern kann.

Bei der Verwendung von Maschinen müssen alle Anwesenden darauf achten, genug Abstand zu halten!

Auf Zecken achten

Dass Zecken gefährlich sind, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Besonders in Regionen, in denen es viele Zecken gibt, sollte man sich vorbeugend gegen FSME impfen lassen. Grundsätzlich ist es schlau, seine Kleidung so zu wählen, dass Zecken nicht allzu leicht an die Haut kommen (lange Ärmel, hochgezogene Socken, usw.).

Spätestens nach einem Tag im Wald solltet ihr euren Körper aufmerksam nach Zecken absuchen und diese mit einer Zeckenzange entfernen. Bei schwer einsehbaren Körperregionen hilft ein Spiegel oder ein zweites Paar Augen.

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